Next Business Generation
INTERREG III C Projekt zum Thema Unternehmensnachfolge
Jährlich verschwinden tausende gesunder Unternehmen vom Markt, weil es ihnen nicht gelingt, die Unternehmensnachfolge zu regeln. Europaweit sind in den nächsten zehn Jahren rund 610 000 kleine und mittlere Unternehmen mit etwa 2,4 Millionen Beschäftigten betroffen. Um den Fortbestand des Mittelstands in Europa zu sichern, müssen Maßnahmen zur Erleichterung der Unternehmensnachfolge ergriffen werden.
Projekt
In Rahmen des Projekts „Next Business Generation“ (NBG) haben sich die Regionen Baden-Württemberg, Lombardei, Niederösterreich, Thessalien, West Midlands sowie der Kanton Zürich zusammengeschlossen, um gemeinsam Lösungen zur erfolgreichen Übertragung von Unternehmen zu erarbeiten.
Ziel des Projekts ist es, Erfahrungen auszutauschen, die bei der Förderung von Unternehmensnachfolgen gesammelt wurden, Good Practice Beispiele zu ermitteln, neue Unterstützungsangebote zu entwickeln und ein nachhaltiges Netzwerk aufzubauen. Das Projekt „Next Business Generation“ hilft, Unterstützungsangebote zu optimieren und neue Maßnahmen zu entwickeln. Fachveranstaltungen und die Internetplattform www.next-business-generation.net bieten Information, Qualifizierung und Erfahrungsaustausch zwischen sechs gleichermaßen betroffenen Regionen in Europa.
Zielgruppe
Next Business Generation ist ein Informations- und Qualifizierungsangebot für Entscheidungsträger, Experten und Praktiker, die Unternehmensnachfolgen unterstützen. Im Vordergrund steht der Erfahrungsaustausch zwischen Fördereinrichtungen. Das Projekt wendet sich an Akteure aus der Wirtschaftsförderung, an Vertreter von Kammern, Verbänden, regionalen Initiativen und an Fachleute aus der Beratung, Finanzierung, Verwaltung sowie Bildung und Forschung.
Veranstaltungszyklus
Im Rahmen von „Next Business Generation“ werden bis Ende 2007 internationale Expertentreffen, Konferenzen und Studienreisen in den sechs beteiligten Regionen stattfinden. Ziel des Veranstaltungszyklus: voneinander lernen und Kontakte auf europäischer Ebene knüpfen oder festigen.
Benchmarking
In einem Benchmarking-Prozess, werden die sechs Partnerregionen bewährte Verfahren zur Unterstützung von Unternehmensnachfolgen ermitteln, um bestehende Angebote verbessern und neue entwickeln zu können. Dazu werden in Workshops Daten über Unterstützungsangebote gesammelt und Erfolgsfaktoren identifiziert. Bewährte Verfahren werden in Fallstudien beschrieben, die zur Erweiterung des Förderangebotes in den beteiligten Regionen beitragen, aber auch anderen europäischen Regionen als Handlungsempfehlung dienen können.












